Alles Geld der Welt

10. Juli 2018
By Holger Nickel

Biographie / Thrillerdrama

„Alles Geld der Welt“ ist ein US-amerikanisches Thrillerdrama von Ridley Scott. Das Thrillersrama basiert auf dem 1995 erschienenen Sachbuch „Painfully Rich“ des britischen Autors John Pearson. Thema des Films ist die Anfang der 1970er-Jahre begangene Entführung des US-amerikanischen Milliardärsenkels John Paul Getty III in Italien. Es ist ein Stück tragische Zeitgeschichte eines der reichsten Männer dieser Welt und dessen Umgang mit seinem Vermögen. Was tun, wenn der eigene Enkel, dessen Familiengeschichte zum reichen Opa ohnehin schwierig ist, entführt wird? Den Forderungen der Kriminellen nachkommen, oder Härte zeigen und damit das Leben des Verwandten aufs Spiel setzen? In den Hauptrollen sind Michelle Williams („Take this Waltz“, „Greatest Showman“), Mark Wahlberg („Departed“, „Boston“), Christopher Plummer („Insider“) und Charlie Plummer („Boardwalk Empire“) zu sehen. Letztere sind übrigens nicht miteinander verwandt.

Inhalt

Es ist einer der aufsehenerregendsten Fälle der Kriminalgeschichte: 1973 wird der 16-jährige Paul (Charlie Plummer), Enkel des milliardenschweren Ölmagnaten J. Paul Getty (Christopher Plummer), in Rom entführt. Die Kidnapper verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld, doch der reichste Mann der Welt denkt gar nicht daran, zu bezahlen. Der alte Griesgram hält das Ganze für eine Inszenierung und fürchtet Nachahmer – schließlich hat er 13 weitere Enkel. Nur Pauls verzweifelte Mutter Gail (Michelle Williams) kämpft weiter um das Leben ihres Sohnes. Unermüdlich versucht sie, den alten Getty umzustimmen, und verbündet sich schließlich mit dessen Sicherheitsberater, dem Ex-CIA-Agenten Fletcher Chase (Mark Wahlberg). Den beiden bleibt nur noch wenig Zeit, bis das Ultimatum abläuft. Doch die Zeichen stehen gegen die Beiden und ihre Bemühungen. Schließlich sehen sich die Entführer genötigt andere Wege zu beschreiten, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Getty hingegen sucht Wege das Lösegeld, wenn überhaupt, nur zu seinem steuerlichen Vorteil bereitzustellen und andere Vorteile aus der brenzligen Situation zu ziehen.

Kritik

Ein Drama, das zu Beginn anders überzeugt, als im weiteren Verlauf. Getty ist eine Maske, eigentlich hätte Kevin Spacey diese Rolle übernehmen sollen, wurde aber letztlich rausgeschnitten. Michelle Williams überzeugt, ansonsten lebt der Film aber von seinen vielen Szenen und Handlungssträngen. Gutes Kino, das ein wenig zu lang geraten ist.

Im Bonusmaterial gibt es das Making of, entfernte Szenen, Interviews mit Cast & Crew, die B-Roll, eine Bildergalerie sowie den Trailer und Filmtipps.

Alles Geld der Welt (O: All the Money in the World): USA 2017; Regie: Ridley Scott; Darsteller: Michelle Williams, Christopher Plummer, Mark Wahlberg, Romain Duris, Charlie Plummer, Andrew Buchan; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 134 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Tobis Home Entertainment / Universum Film. Veröffentlichung Verkauf: 13. Juli 2018.

Bewertung: 8,2/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 3/4

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