Alles was wir hatten

18. April 2017
By Holger Nickel

Sozialdrama

In dem Coming-Of-Age-Film „Alles was wir hatten“, basierend auf Annie Weatherwaxes Roman aus dem Jahr 2014, zeigt Schauspielerin Katie Holmes („Dawson Creek“, „Batman Begins“, „Thank you for smoking“) zum ersten Mal ihr Talent als Regisseurin und gleichzeitig Hauptdarstellerin. Beeindruckend erzählt sie die Geschichte einer mutigen Mutter und ihrer Tochter, die sich gegenseitig stärken. Ein Duo am untersten Rand der Gesellschaft, finanziell halten sie sich gerade so über Wasser, wenn das Auto nicht streikt, schlafen sogar dort und müssen stehlen, um sich versorgen zu können. Ein Leben, das es nicht gut mit der Mutter meinte, die aber alles für ihre Tochter versucht zu tun, damit diese wohlbehütet und geliebt aufwächst, selbst wenn die Umstände noch so schwierig sind. Ein bewegendes Drama über Nächstenliebe und Hoffnung.

Inhalt

Das Leben war für die fünfzehnjährige Ruthie Carmichael (Stefania Owen) und ihrer jungen Mutter Rita (Katie Holmes) noch nie ein Zuckerschlecken. Die beiden sind zusammen, das ist das Positivste, was es zu vermelden gibt. Als sie in eine andere Stadt ziehen, wieder weg von einem Mann, und Fuß fassen wollen, stoßen sie auf allerlei Widerstände in ihrer neuen Umgebung. Das Auto macht Scherereien, doch in einem Diner finden sie Freunde, Menschen, die nicht nur ihre Notlage erkennen, sondern ihnen sogar eine Chance bieten. Sie müssen ihre ganze Kraft aufwenden, um nicht das letzte Fünkchen Hoffnung zu verlieren. Marty (Richard Kind), der Besitzer des Diners stellt Rita an, Ruthie hilft beim Tellerwaschen in den Ferien, bevor sie dort zur Schule gehen darf. Bedienung Pam (Eve Lindley) freundet sich mit Ruthie an, obwohl sie selbst genügend Probleme hat und schikaniert wird. Langsam scheint ihr Leben besser zu werden, Rita lernt wieder einen Mann kennen und fällt auf dessen Avancen herein. Bald läuft  ihr ein neuer Mann (Luke Wilson) über den Weg, der ebenfalls schon tiefe Täler durchschritten hat, auf der Suche nach ein wenig Glück und Halt im Leben. Können die drei Menschen zusammenfinden und so ein stetes und konstantes Leben führen?

Kritik

Ein bewegendes und herzerwärmendes Drama. Eine Mutter-Tochter-Beziehung wie sie besser kaum sein könnte, angesichts der Ausgangslage. Zusammen können sie das Leben stemmen, zusammen können sie es irgendwie schaffen. Menschen am Rand der Gesellschaft, hilflos ausgeliefert, doch mit Nächstenliebe kann es aufwärtsgehen. Maschseeperlen.de verlost eine DVD zum Film. Schickt eine Mail an den Redakteur bis zum 22. April.

Die Extras bestehen aus dem Trailer und Filmtipps.

Alles was wir hatten (O: All we had): USA 2016; Regie: Katie Holmes; Darsteller: Katie Holmes, Stefania Owen, Richard Kind, Eve Lindley, Mark Consuelos, Judy Greer, Luke Wilson; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 100 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Russisch VO 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Russisch, Arabisch, Italienisch, u.w.; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Sony Pictures Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 20. April 2017.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4 – Anspruch: 3/4

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