Baby Driver

6. Dezember 2017
By Holger Nickel

Actionthriller

Ein Film, der fast unter dem Radar für mich geflogen ist. „Baby Driver“ hat nicht nur ein Starensemble, sondern in Deutschland auch immerhin fast 415.000 Zuschauer in die Kinos gezogen. Fünf völlig unterschiedliche Typen agieren als Bankräuber. Der eine organisiert alles, drei machen den Überfall und ein vierter fährt den Fluchtwagen. In den Hauptrollen sind Ansel Elgort („Die Bestimmung“, Das Schicksal ist ein mieser Verräter“), Lily James („Downton Abbey“, „Stolz & Vorurteil & Zombies“), Kevin Spacey („House of Cards“, „Voll verkatert“), Jon Hamm („Mad Man“, „The Town“), Jon Bernthal („The Walking Dead“, „Sicario“), Eiza González („From Dusk till Dawn“ Serie) und Jamie Foxx („Collateral“, „Ray“) zu sehen. Baby ist der junge Protagonist, der nicht nur schnell Autofahren kann, sondern immer Musik braucht. Seine Playlist. Wer die mag, wird den Film grandios finden.

Inhalt

Baby (Ansel Elgort), ein junger talentierter Fluchtwagenfahrer, verlässt sich voll und ganz auf den Beat seiner persönlichen Playliste, um der Beste in seinem Job zu sein. Als Kind hat er den Tod seiner geliebten Mutter und seines Vaters mitansehen müssen, er sass mit im Auto. Nun hat er Schulden, die er bald bei einem letzten Coup zurückzahlen kann. Als er das Mädchen seiner Träume (Lily James) trifft, sieht Baby eine Chance, einen Schlussstrich unter sein Gaunerleben zu ziehen und reinen Tisch zu machen. Doch als er genötigt wird, erneut für den Gangsterboss (Kevin Spacey) zu arbeiten, und ein zum Scheitern verurteilter Raubüberfall sein Leben, seine Liebe und Freiheit gefährdet, muss er für seine Missetaten geradestehen. Alle Prinzipien werden für den Überfall über Bord geworfen und dennoch hätte es klappen können mit den drei anderen (Jon Hamm, Jamie Foxx, Eiza González), drei echten Profis, die manchmal nur zu emotional reagieren. Babys Privatleben wird bedroht und seine Vorstellungen von Gut und Böse. Das kann er nicht akzeptieren. Aber hat er überhaupt eine Chance?

Kritik

Sehr viel Musik, Mixed-Tapes sogar noch. Dabei spielt der Film in der Gegenwart. Harte Typen und Frauen, eine zarte Liebelei zwischen zwei jungen Erwachsenen und die Hoffnung auf ein besseres und ruhigeres Leben, ohne Kriminalität. Eine gute Bande, die weiß was sie tut und Profit macht, dabei aber auch über Leichen geht.

Das Bonusmaterial besteht aus „Das ist mein Baby“ vom Regisseur, die Musik, die Verfolgungsjagden sowie der Trailer und Filmtipps.

Baby Driver: USA 2017; Regie: Edgar Wright; Darsteller: Ansel Elgort, Kevin Spacey, Lily James, Eiza González, Jon Hamm, Jon Bernthal, Jamie Foxx; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 108 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Russisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Russisch, balt. & skand. Sprachen; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Sony Pictures Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 04. Dezember 2017.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 3/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4  – Anspruch: 2/4

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