Bumblebee

11. Mai 2019
By Holger Nickel

Comicverfilmung

Die „Transformers“-Reihe wird fortgesetzt bzw. in einem Prequel neu erzählt und bibildert. In „Bumblebee“ erfahren wir mehr über die internen Verstrickungen zwischen den Robobots und deren Weg zur Erde. Im Kino wollten das Spektakel knapp 700.000 ZuschauerInnen sehen. Ein Film über Freundschaft, moderne Technik, Gewalt und Militär sowie die Werte im Leben. Eine junge Protagonistin mit wenig Geld findet ein Auto, das ihr helfen könnte und ihr Leben besser machen soll. Allerdings beginnt sie damit einem Prozess, der bald für viel Aufregung und Gewalt in Kalifornien sorgen wird. Das Militär ist bald schon involviert, Außerirdische mischen mit und eine junge Außenseiterin sucht ihren Weg im Leben und findet in Bumblebee einen wahren Freund, der zunächst sein Gedächtnis verloren hat. Ein guter Soundtrack, eine stringent erzählte, charmante, Story.

Inhalt

Im Jahr 1987 versteckt sich das mysteriöse Maschinenwesen „Bumblebee“ in der Gestalt eines alten VW Käfers auf dem Schrottplatz einer kleinen kalifornischen Küstenstadt. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag und auf der Suche nach ihrem Platz im Leben findet die rebellische Charlie (Hailee Steinfeld) den kaputten und kampfgeschwächten Bumblebee. Mit mechanischem Geschick beginnt sie, ihn zu reparieren und lernt schnell, dass es sich keineswegs nur um eine alte Schrottmühle handelt. Doch was nun? Kann sie der beschädigten Maschine ihr Gedächtnis zurückgeben, kann sie überhaupt etwas beeinflussen? Die Gegner von Bumblebee kommen auf die Erde und versuchen das US-amerikanische Militär zu manipulieren, was ihnen zunächst gelingt. Während Bumblebee das Leben neu erfährt, ist die Gefahr im Anmarsch. Dagegen müssen sie sich schützen, doch zunächst hat Charlie mit ihrem Auto viel Spaß. Doch die Leichtigkeit hält nicht lange, ufert in der Verwüstung des Hauses ihrer Eltern aus und hat noch mehrere negative Auswirkungen. Doch schließlich gilt es die Welt zu retten und da müssen Charlie und Bumblebee ein unschlagbares Duo bilden.

Kritik

Irgendwie liebenswert. Die Reminiszenz an die 1980er Jahre ist mehr als nur gelungen. Hailee Steinfeld, die bislang in „Pitch Perfect“, „The Keeping Room“ und „Ender’s Game“ überzeugte, spielt hier sehr überzeugend. Eine kleine Romanze inklusiv. Am Ende noch typisch US-amerikanische Autowerbung, aber die Geschichte ist ziemlich liebenswert.

Im Bonusmaterial befinden sich Taucht ein in die Welt von „Bumblebee“ mit über 60 Min. Bonusmaterial, die Geschichte von „Bumblebee“, gelöschte und erweiterte Szenen und Outtakes, Bee Vision: Die Transformer-Roboter von Cybertron (nur auf Englisch), erkunde „Bumblebees“ Herkunft und vieles mehr sowie der Trailer und Filmtipps.

Bumblebee: USA 2018; Regie: Travis Knight; Darsteller: Hailee Steinfeld, John Cena, Pamela Adlon, John Ortiz, Jorge Lendeborg Jr.; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 113 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch Dolby Atmos, Japanisch 5.1, Russisch 5.1, Tschechisch 5.1, Ungarisch 5.1, Polnisch 5.1, Thailändisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Japanisch, Russisch, Tschechisch, Ungarisch, Polnisch, Thailändisch, Arabisch, Chinesisch, Malaysisch, Hindi, Griechisch, Koreanisch, Slowakisch, Isländisch u.w.; Bild: 1,78:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Paramount Home Entertainment / Universal Pictures Germany. Veröffentlichung Verkauf: 2. Mai 2019.

Bewertung: 8,3/10 Punkten

Spannung: 4/4 – Action: 4/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4

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