Dalida

6. Dezember 2017
By Holger Nickel

Biopic / Musik

„Dalida“ ist ein französisches Biopic, ein Film über die Musikerin und Schauspielerin Iolanda Cristina Gigliotti. Der Film zeichnet viele Jahre des Lebens der Sängerin und Schauspielerin Dalida von ihren ersten Erfolgen in den späten 1950er Jahren bis zu ihrem Tod in Paris 1987 nach. Geboren wurde sie 1933 in Kairo, Ägypten. Geschrieben und inszeniert wurde die 2017 veröffentlichte Hommage an eine der glamourösesten und tragischsten populären Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts in Frankreich von der Regisseurin Lisa Azuelos. Die Protagonistin wird von Sveva Alviti („Cam Girl“) verkörpert. Die Sängerin Dalida verkaufte über 150 Millionen Schallplatten weltweit. Ihr Schicksal erinnert entfernt an das der jung gestorbenen Alexandra, die in Deutschland in den 1960er Jahren ein Star war.

Inhalt

Mit ihrer Schönheit hat sie alle bezaubert, mit ihrer Musik hat sie die Welt verändert. Französisch, Spanisch, Arabisch, Hebräisch, Deutsch, Italienisch – Musiklegende Dalida (Sveva Alviti) sang in vielen Sprachen und verkaufte weltweit über 150 Millionen Platten. Als Iolanda Cristina Gigliotti 1933 in Kairo geboren, wird die Sängerin in den 1950ern berühmt. Neben ihrer Musikkarriere spielt sie auch in Filmen, darunter in Youssef Chahines „Der sechste Tag“. Als Künstlerin feiert sie Welterfolge, privat aber bleibt ihr Leben unerfüllt. Sie heiratet ihren Entdecker Lucien Morisse (Jean-Paul Rouve) und verlässt ihn nur einen Monat später für den jungen polnischen Maler Jean Sobieski (Niels Schneider). Doch die große Liebe findet sie auch mit ihm nicht. Tragisch endende Liebschaften folgen, darunter der italienische Student Lucio (Brenno Placido), von dem Dalida ein Kind erwartet. Nur Dalidas Bruder Orlando (Riccardo Scamarcio), weicht in all den Jahren nicht von ihrer Seite – bis zum Schluss. Ein Leben im Rampenlicht, doch der Ruhm allein und der Beruf als Sängerin hat sie nicht immer glücklich gemacht. Dabei hatte sie eine enorme Bandbreite, was ihre künstlerischen Fähigkeiten betrifft.

Kritik

„Je suis malade“ und „Besame Mucho“ dürften den meisten Zuschauern heute noch irgendwie bekannt vorkommen, selbst wenn sie von Dalida wenig bis nichts zuvor gehört haben (immerhin ist sie seit 30 Jahren Tod). Eine große Künstlerin, die mit diesem Biopic für Eingeweihte geehrt wird. Eindringlich, dramatisch, authentisch und mit sehr viel Musik, meist in voller Länge ausgespielt.

Das Bonusmaterial besteht aus dem Making of, Interviews sowie dem Trailer und Filmtipps.

Dalida: F 2016; Regie: Lisa Azuelos; Darsteller: Sveva Alviti, Riccardo Scamarcio, Jean-Paul Rouve, Vincent Perez, Niels Schneider, Alessandro Borghi; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 122 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Französisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©EuroVideo Medien. Veröffentlichung Verkauf: 08. Dezember 2017.

Bewertung: 7,7/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4  – Anspruch: 3/4

Comments are closed.

Wir sind, wo du bist

RSS Feed abonnieren
Bei Twitter verfolgen
Auf flickr betrachten

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen.