Darsteller-Besuch zu “Nicht mein Tag”-Premiere in Hannover

17. Januar 2014
By Frank Mandrella

“Nicht mein Tag” -  das sagen sich viele Menschen, wenn sie mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden sind. Der Tag kann nur schlechter werden. Das sagt sich auch Till Reiners. Zwar nicht gleich nach dem Aufstehen. Aber nach dem er als Geisel genommen wird. Reiners arbeitet nämlich bei einer Bank und wird eines Tages vom Kleingangster Nappo gekidnappt. Von da an beginnen nicht nur für Reiners die Probleme…

Das ist die Ausgangskonstellation des trubulenten und kurzweiligen Roadmovies vom Regisseur Peter Thorwarth (Bang Boom Bang, Goldene Zeiten). Die Grundlage für den Film lieferte das gleichnamige Buch des (Drehbuch-)Autors und Produzent Ralf Husmann aus dem Jahr 2008. Husmann ist kein Einzeltäter: Er hat auch Stromberg und Dr. Psycho zu verantworten. Demenstprechend sind auf die Dialoge in “Nicht mein Tag” sehr milieugerecht (z.T. prollig) aufgezogen.

Deutschland-Premiere war am 12. Januar in Bochum, da “Nicht mein Tag” zum größten Teil im Ruhrgebiet gedreht wurde.  Am Donnerstag, 16. Januar, war der Termin der Darstellertour für den Streifen in Hannoveraner Cinemaxx am Raschplatz. Zum Auftakt kamen der Regisseur Peter Thorwarth, der Darsteller des Till Reiners, Axel Stein, der frühere, jetzt um 35 Kilo leichtere  “Tommy” Krause-Mime in der Comedyserie “Hausmeister Krause” mit Tom Gerhardt sowie die gebürtige Hannoveranerin Nele Kiper, die im Film Ina spielt, die Freundin von Reiners Frau. Der auch angekündigte Moritz Bleibtreu konnte leider aus beruflichen/persönlichen Gründen nicht die Kinogänger begrüßen.

(v.l.n.r.) Nele Kiper, Axel Stein, Peter Thorwath

(v.l.n.r.) Nele Kiper, Axel Stein, Peter Thorwath

Die drei anwesenden Gäste wurden von Fans jedenfalls stürmisch empfangen. Es gab eine lange Schlange im Foyer vor dem Kinosaal, um begehrte Autorgramme zu bekommen. Die Drei kamen danach in den Saal, um dem Publikum nochmal viel Spaß beim Schauen zu wünschen. Regisseur Thorwarth meinte scherzend, er wartete auf die “Eingebung für den richtigen Film”, den er  nach “Bang Boom Bang” jetzt mit “Nicht mein Tag” gemacht hatte. Stein konnte sich im richtigen Leben nicht vorstellen Bankangestellter zu sein. Es wäre “sehr eintönig.” Im Gegensatz dazu schmeichelte Stein dem hannoveraner Publikum, dass er im “”aufregenden Beruf” als tourender Schauspieler  “froh wäre, auch mal in Hannover sein zu dürfen und nicht jeden Tag an der selben Stelle” sei.

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