Die dunkle Gräfin

12. Mai 2017
By Holger Nickel

Mystery-Grusel

Frauenpower, oder so? „Die dunkle Gräfin“ ist ein Historienfilm über die Legende der Gräfin Elisabeth Báthory, erlebt aus der Sicht von zwei kleinen Kindern und deren großer Schwester. Ein Horrorfilm, zumindest vom Inhalt her, mit einer Freigabe ab 12 Jahren. Das dürfte schon allein ziemlich aussagekräftig sein. Zwei Kinder leben am Rand der Gesellschaft, schlagen sich durch Diebstähle durch, führen Zaubertricks vor und verdienen sich dadurch genügend Geld, um Nahrung für die kommenden Wochen zu haben. Als sie jedoch selbst ausgeraubt werden, müssen sie andere Wege beschreiten, werden gefasst und landen zur Strafe bei der dunklen Gräfin, über die es viele Gerüchte gibt. Ernährt sie sich tatsächlich von Kinderblut, gibt es Leichen im Schloss? Ein visuell erfreuliches Werk, aber die Geschichte kann so nicht gezeigt werden.

Inhalt

Transsilvanien im frühen 17. Jahrhundert. Um das düstere Schloss in der idyllischen Provinz ranken sich blutige Gerüchte. Denn schon seit langem verschwinden immer wieder Kinder in der Gegend spurlos. Und man sagt, die mächtige Gräfin Barthory (Svetlana Khodchenkova) bade in dem Blut der unschuldigen Kinder. Eines Tages werden in der Stadt zwei junge Waisen wegen Diebstahls vor Gericht gebracht, die Strafen wären beträchtlich. Doch in letzter Sekunde werden das Mädchen und der Junge von den Dienerinnen der Gräfin auf das Schloss gebracht. Sie ist bereit, den Geschwistern Obdach zu gewähren und sie in ihren Dienst zu nehmen. Doch diese Hoffnung trügt. Denn bald entdecken die beiden Kinder die schaurige Wahrheit hinter den dunklen Schlossmauern. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt. Zumal sie auch noch auf der Suche nach ihrer großen Schwester sind, die ebenfalls dort im Schloss gewesen sein soll. Stimmen die Gerüchte? Das Mädchen schafft es Vertrauen aufzubauen und sie ist des Öfteren an der Seite der Gräfin anzufinden, während der Junge einfach nur schnell weg möchte, in Sicherheit, wo und was auch immer das bedeutet.

Kritik

Vergleicht man diesen Film mit anderen Werken über die ungarische Gräfin, so fällt zuerst auf, dass die harten Szenen nicht gezeigt werden dürfen, dennoch aber mitschwingen, es gibt Tote. Die Gräfin wirkt zu nett, ebenso ihre Dienerinnen. Erfreulich ist zumindest, dass fast ausschließlich Frauen dem Film ihren Stempel aufdrücken und natürlich der kleine Junge, der alle Ketten sprengen kann. Maschseeperlen.de verlost eine DVD zum Film. Schickt eine Mail an den Redakteur bis zum 18. Mai.


Im Bonusmaterial befinden sich der Trailer und Filmtipps.

Die dunkle Gräfin (O: Lady of Csejte – Blood Countess): Russland / USA 2015; Regie: Andrei Konst; Darsteller: Svetlana Khodchenkova, Isabelle Allen, Lia Sinchevici, Ada Condeescu; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 102 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1 & DTS, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Tiberius Film. Veröffentlichung Verkauf: 04. Mai 2017.

Bewertung: 7,1/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4  - Anspruch: 2/4

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