Filme der Woche: Tag und Nacht / The Lady

2. August 2012
By Holger Nickel

The music never stopped

Drama

Eine Ode an die „Grateful Dead“ Musikband und eine psychologische Aufarbeitung bei Schädigungen am Gehirn die verbliebenen Zellen zu stimulieren und so einen geistig behinderten Menschen kurzzeitig wieder zurück ins Leben zu holen. Eine Therapie, die erst in den 1980er Jahren entwickelt worden ist. Die Stimulation muss den richtigen Nerv treffen, und kann langfristig das Erinnerungsvermögen verbessern. Ein Mann hat seine Eltern seit zwanzig Jahren nicht gesehen, als ein Streit sie auseinander trieb, nun kehrt er zu ihnen zurück, nachdem ein Gehirntumor sein Erinnerungsvermögen zerstört hat; er kann sich nur noch an seine Jugend erinnern.

Inhalt

Die 60er Jahre in den USA. Der Vietnamkrieg entzweit gerade die amerikanische Gesellschaft, insbesondere alt und jung. Henry (J.K. Simmons) und sein Sohn Gabriel (Lou Taylor Pucci) sind nicht mehr immer einer Meinung. Früher haben sie alle Erinnerungen an einen Song gehängt. Die Musik des Vaters war für den kleinen Gabriel etwas ganz besonderes. Bestimmte Songs wurden mit einem Ereignis verknüpft. Als der Sohn fast mit der Schule fertig ist, beginnt er sich für Frauen, den Krieg und andere Musik zu interessieren. Er hat eine eigene Band, möchte gerne Bob Dylan oder „The Grateful Dead“ einmal live erleben. Doch sein Vater verbietet es ihm. Nach einem heftigen Streit zieht der Sohn aus, verschwindet ohne Schulabschluss und sieht seine Eltern ca. zwanzig Jahre lang nicht mehr. Bis Henry und seine Frau Helen (Cara Seymour) einen Anruf aus dem Krankenhaus erhalten. Gabriel leidet unter einem Gehirntumor, bei der erfolgreichen Operation verliert er sein Erinnerungsvermögen, die letzten 20 Jahre sind ausgelöscht, das Kurzzeitgedächtnis weg. Aus seiner Lethargie kann er nur erwachen, wenn er Musik hört, dann funktionieren die Synopsen wieder. Die Musiktherapeutin Dr. Diane Daly (Julia Ormond) versucht ihm zu helfen, der Vater will das Verhältnis zu seinem Sohn neu aufbauen. Die Beatles können helfen, durch „All you nee dis Love“ kann Gabriel wieder richtig reden, während des Songs. Henry muss mit seinen Gewissensbissen um den Verlust seines Sohnes damals und einer neuen Musikrichtung  leben.

Kritik

Sehr eindringliches und stark gespieltes Familiendrama! Mehr als nur „besonders wertvoll“. Vielleicht liegt die Musik dem deutschen Publikum nicht so sehr, doch was eine Musiktherapie bewirken kann, und wie die Familie versucht ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, bewegt. Die drei Hauptdarsteller brillieren in ihren Rollen, J.K. Simmons als alternder „Grateful Dead“ Fan, Lou Tayler Pucci („The Answer Man) als junggebliebener Hippie. Musik kann unser Leben verändern, bei Gabriel befreit es ihn aus seiner Apathie. Das Schönste ist der leise Humor des Films. Natürlich basiert die Geschichte auf einer wahren Begebenheit.

In den Extras gibt es den Audiokommentar der Produzenten, entfernte Szenen und Interviews, den Trailer sowie Filmtipps.

The Music never stopped (O: The last Hippie): USA 2011; Regisseur: Jim Kohlberg; Darsteller: J.K. Simmons, Lou Taylor Pucci, Cara Seymour, Julia Ormond, Mia Maestro; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 101 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Senator Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 03. August 2012.

Bewertung: 8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4  - Anspruch: 3/4

The Lady

Drama / Biopic

Das Leben der burmesischen Freiheitskämpferin Aung San Suu Kyi wurde jetzt von Luc Besson mit Michelle Yeoh verfilmt. Die Frau die jahrzehntelang in Myanmar für die Freiheit ihres Volkes gekämpft hat und die inzwischen nach langem friedlichem Kampf endlich einen kleinen Wandel in der Militärdiktatur bewirken konnte. Dafür erhielt sie bereits 1991 den Friedensnobelpreis, musste in ihrem Leben aber hart dafür bezahlen. Ihre Familie blieb in England zurück, während sie sich mit dem Militär anlegte. Nur kurze Besuche für die lange Zeit unter Hausarrest stehende Frau waren erlaubt. Noch heute glaubt Aung San Suu Kyi an Gerechtigkeit und Demokratie in ihrem Heimatland.

Inhalt

Das Leben von Aung San Suu Kyi (Michelle Yeoh) ab Mitte dr 1980er Jahre bis ins Jahr 2010 hinein. Der Kampf einer Frau, die zwischen ihrer Familie und ihrem Volk entscheiden musste. Für ihren Mut erhielt sie 1991 den Friedensnobelpreis, Jahre später durfte sie nicht ihren an Krebs erkrankten Ehemann in England beistehen. Die Geschichte einer Liebe. Die Tochter des Unabhängigkeitskämpfers Aung San, der während einer Kabinettssitzung ermordet wurde, floh nach England und lebte dort jahrelang. Sie lernte ihren Ehemann Dr. Michael Aris (David Thewlis) kennen und bekam zwei Söhne. Als es der Mutter in der Heimat Birma schlecht ging, reiste sie dorthin zurück. Die Militärdiktatur unterjochte die Bevölkerung, verbot eine Opposition. Bei den ersten freien Wahlen entschied sich Aung San Suu Kyi zu kandidieren mit ihrer Partei. Sie gewann trotz starker Repressionen, das Militär erkannte die Regierung allerdings nie an. Stattdessen wurden Oppositionelle verhaftet, Aung San Suu Kyi unter Hausarrest gestellt. Zwischen durch erhielt sie Besuch von ihrer Familie. Ihr Kampf um die Freiheit wehrt seit den 80er Jahren bis heute weiter.

Kritik

Ein starker und wichtiger Film über eine Frau, die niemals die Kraft verlor für ihre Ideale zu kämpfen. Dafür musste sie viele Opfer bringen, wie den Hausarrest und das Kontaktverbot zu ihrer Familie. Die Zuschauer erfahren mehr über das Leben und die Gesellschaft in Myanmar, das seit 2011 einen zivilen Präsidenten hat. Ein interessanter historischer Einblick und eine tragische Liebesgeschichte – „Ein geteiltes Herz“. Der friedfertige Protest und die Beharrlichkeit einer emanzipierten Frau.

In den Extras finden sich Interviews und eine GruĂźbotschaft von Aung San Suu Kyi sowie der Trailer und weitere Filmtipps.

The Lady: F 2011; Regisseur: Luc Besson; Darsteller: Michelle Yeoh, David Thewlis, Htun Lin, Benedict Wong; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 127 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Universum Film. Veröffentlichung Verkauf: 03. August 2012.

Bewertung: 8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 3/4

Sommer der Gaukler

Historische Komödie

Ein Sommernachtstraum – zumindest wenn Sie die sich den Film um die Theatergruppe des Emanuel Schikaneder möglichst bald ansehen. Es ist der neueste Film von Regisseur Marcus H. RosenmĂĽller, der in zwei Wochen seinen nächsten Film „Wer’s glaubt wird selig““ in die Kinos bringen wird. Der Regisseur ist fĂĽr seine bayerischen Werke bekannt, „Wer frĂĽher stirbt, ist länger tot“ oder die noch unfertige Trilogie „Beste … Zeit / Gegend“. Rein sprachlich mĂĽssen die Zuschauer Konzentration mitbringen, es wird bayrisch gesprochen, leider auch auf der DVD ohne Untertitel. Dennoch macht der „Sommer der Gaukler“ SpaĂź, selbst W. Amadeus Mozart gibt sich die Ehre.

Inhalt

Der Sommer im Jahre 1780. Emanuel Schikaneder (Max von Thun) ist mit seiner Theatergruppe unterwegs nach Salzburg. Ihre bisherigen Aufführungen finden zwar Anklang, doch die Ehre in Salzburg auftreten zu dürfen, wurde ihnen noch nicht zuteil. So müssen sie durch die Provinz tingeln und verdienen wenig Geld. Die letzte Aufführung fand leider ohne Wolfgang Amadeus Mozart statt, obwohl der sein Kommen angekündigt hatte. Schikaneder und seine Truppe bestehend aus seiner Frau Eleonore (Lisa Maria Potthoff) und dem Schauspieler Wallerschenk (Nicholas Ofczarek) sowie weiteren bleiben in einem Bergdorf hängen. Dort müssen sie ein paar Tage verbringen ohne Geld, dafür erleben sie allerdings eine spannende Geschichte, die sich im Bergwerk in der Nähe abspielt. Das ist der Stoff für ein neues Stück. Während sich Schikaneder durch das Leben mogelt, kämpfen die Bergleute um bessere und sichere Arbeitsbedingungen. Da die Theatergruppe bald nichts mehr zu essen hat und die Erlaubnis in Salzburg Aufführungen zu geben nicht erteilt wird, spinnt Schikaneder mit Mozarts Hilfe einen Plan, ein Theaterstück auf einer Freiluftbühne direkt im Dorf. So versucht er auch seine Darsteller zu besänftigen, ebenso seine Frau.

Kritik

Eine herrliche ironische Komödie über den Sänger, Schauspieler, Regisseur und Dichter Emanuel Schikaneder (1751-1812). Max von Thun hatte sichtlich Spaß bei diesem Film, der ein Mix aus Kostümhistorienereignis und Lotterleben der Hauptperson ist (ein kleiner Casanova). Gleichzeitig werden politische Entwicklungen miteinbezogen, der Streik der Bergwerksleute, eine Romanze aus unterschiedlichen Schichten und ein durchaus auch zum Nachdenken anregender Film. Nur mit Untertiteln wäre es für Norddeutsche wesentlich leichter zu verstehen.

In den Extras befindet sich das Making of, ein Interview mit den Darstellern, Outtakes, der Trailer und weitere Filmtipps.

Sommer der Gaukler: D 2011; Regisseur: Marcus H. Rosenmüller; Darsteller: Max von Thun, Lisa Maria Potthoff, Nicholas Ofczarek, Maxi Schafroth, Anna Maria Sturm, Michael Kranz, Anna Brüggemann; FSK: ab 6 Jahren; Dauer: 105 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1; Untertitel: -; Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Lighthouse Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 13. Juli 2012.

Bewertung: 7/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4  – Anspruch: 2/4

Offroad

Tragikomödie / Selbstfindung

Das Leben ist eine Wundertüte – manchmal hält das Schicksal Überraschungen für einen parat. So auch für das scheinbar zufriedene Mädchen Meike Pelzer aus Geilenkirchen. Ihre Zukunft ist schon längst geschrieben, fraglich nur, ob sie sich dem fügen möchte. Juniorchefin in der Firma des Vaters nach dem Studium, schon ein Verlobter, bald Kinder, Schützenkönigin in Geilenkirchen. So sollte es eigentlich aussehen, bis sich Meike einen Traum erfüllt und bei einer Auktion einen Jeep ersteigert, der Inhalt wird ihr Leben verändern. Ein zweites Ereignis binnen kürzester Zeit lässt ihre Entschlusskraft und Mut wachsen. Sie will raus!

Inhalt

Meike Pelzer (Nora Tschirner) ist Mitte zwanzig und hat gerade ihr Studium beendet. In der Firma ihres Vaters wird sie zur Juniorchefin, für Grasfangsäcke bei Rasenmähern. Zudem ist sie seit langem mit ihrem Verlobtem Phillip (Max von Pufendorf) zusammen, bald stehen Hochzeit und Kinder an. Schöne Aussichten für die junge Frau aus Geilenkirchen, die leidenschaftlich im örtlichen Schützenverein mitmacht. Doch etwas in ihr brodelt, nur muss es durch ein Ventil an die Oberfläche gelangen. Auf einer Auktion des Zolls kauft Meike einen Proll-Jeep. Was sie damit möchte? Eine Sahara Offroad Fahrt machen, irgendwann. Als sie ihren Verlobten kurze Zeit später in flagranti erwischt, steht ihr Entschluss fest, raus aus dem Leben und dem Sch…ort. Vorher hat sie im Auto eine Entdeckung gemacht, unter einer Abdeckung befinden sich Drogen, 50 Kilo Kokain im Wert von 2,5 Millionen Euro. Die will sie verscherbeln und sich so ihren Traum verwirklichen. Doch die Besitzer der Ware sind hinter ihr her, und ihr erster Drogenverkauf endet negativ. Zum glück lernt sie Salim (Elyas M’Barak) kennen und fährt mit ihm nach Berlin um dort ihr Glück zu finden. Bahnt sich zwischen den beiden etwas an?

Kritik

Nett gemachter Film, es gibt wenig zu kritisieren – vielleicht eins nur, er richtet sich an ein jüngeres Publikum, das weniger anspruchsvoll ist. Die Geschichte ist ein bisschen zu simpel, das soll nicht wirklich negativ klingen, hier stehen halt insbesondere die Romanze und die Selbstfindung einer Frau im Vordergrund. Ein kleiner feministischer Ansatz, ein Mädchen geht ihren Weg. Vielleicht wäre das aber anhand der Handlung auch ein wenig weit hergeholt, denn gerade das Ende ist suboptimal, aber stringent.

In den Extras befindet sich das Making of, das Culcha Candela Musik Video „Hungry Eyes“, entfernte Szenen, der Trailer und weitere Filmtipps.

Offroad: D 2011; Regisseur: Elmar Fischer; Darsteller: Nora Tschirner, Elyas M’Barek, Max von Pufendorf; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 94 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Paramount Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 02. August 2012.

Bewertung: 6/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 3/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4  – Anspruch: 1/4

Tag und Nacht

(Erotisches) Drama

Filme, in denen junge Frauen aus eigenem freien Willen heraus Geld mit Erotik und ihrem Körper machen wollen haben Konjunktur. In den vergangenen Monaten waren es mit „Studentin, 19, sucht…“ oder „Sleeping Beauty“ und demnächst mit der Romanverfilmung „Tagebuch einer Nymphomanin“ einige sehr starke Filme. Die österreichische Variante umfasst viele Aspekte, legt ihren Schwerpunkt auf die Freundschaft zweier junger Frauen, Freundinnen. „Tag und Nacht“ – ähnelt in der Stimmungslage hellauf begeistert und zu Tode betrübt. Die Ungezwungenheit des Films und der beiden Hauptdarstellerinnen fasziniert. Eine wirkliche Filmperle!

Inhalt

„Männer kommen und gehen, aber wir sind Königinnen“. „Schlechten Sex hatten sie vorher auch. Nur umsonst“ – Lea (Anna Rot) denkt ob der finanziell schwierigen Lage der beiden Studentinnen über einen Nebenverdienst nach. Sie versucht ihre beste Freundin Hanna (Magdalena Kronschläger) zu überzeugen als Callgirls anzufangen. Statt zu kellnern würden sie so in kürzester Zeit viel Geld verdienen. Lea und Hanna einigen sich auf einen Deal, sie fangen gemeinsam als Callgirls an und wenn eine von ihnen nicht mehr möchte, hören sie beide auf. Auf der Ungewissheit der Arbeit, der Neugierde und dem erotischen Spiel wird bald Ernst. Hanna hat als erste einen Auftrag und erledigt ihn. Hinterher versucht sie unter der Dusche die Ereignisse wegzuwaschen. Auch Lea, die lebenslustigere und von der Arbeit überzeugte hat bald ihren ersten Kunden. Alles geht mehr oder weniger glatt. Sobald der Kunde das Gefühl vermittelt bekommt, dass er was Besonderes ist, bist Du für ihn auch etwas Besonderes, so die Philosophie der Mädchen. Doch die Phasen zwischen Triumph, des vielen Geldes und tollen Lebens wechseln sich schnell ab mit der Ernüchterung und Schuldgefühlen. Es ist nicht so leicht Callgirl zu sein, der Job verändert beide…

Kritik

Zunächst sollte angemerkt werden, dass es sich um einen österreichischen Film handelt, das merkt man hauptsächlich an der Sprache, dennoch ist eigentlich alles zu verstehen. Die Ästhetik des Films, die Ungezwungenheit und Offenheit der beiden Hauptdarstellerinnen, die Simplizität des Films auf Kernbereiche konzentriert, das Negative fast nur zwischen den Zeilen zu zeigen – das sind die Stärken des erotischen Dramas. Es gibt allerdings keinen wirklichen Höhepunkt, das Ende wirkt wie aus einem richtigen Leben erzählt. Hoffentlich dürfen wir Anna Rot und Magdalena Kronschläger bald wieder in großen Produktionen erleben.

In den Extras befindet sich das Making of, ein Interview mit der Regisseurin, den Trailer und weitere Filmtipps.

Tag und Nacht: Ö 2010; Regisseur: Sabine Derflinger; Darsteller: Anna Rot, Magdalena Kronschläger, Martin Brambach, Philipp Hochmair, Martina Spitzer; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 101 Minuten; Sprachen: Deutsch 2.0; Untertitel: Englisch; Bild: 1,85:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Lighthouse Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 13. Juli 2012.

Bewertung: 8/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 3/4  – Anspruch: 3/4

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