Guardians of the Night

14. Juli 2017
By Holger Nickel

Fantasy-Thriller

Die Jagd ist eröffnet. Im Fantasyspektakel von Regisseur Emilis Velyvis („What the Fuck heisst Redirected“ mit Vinnie Jones) erwacht eine Moskauer Parallelwelt. Mystische Wesen, Poltergeister, Goblins, Werwölfe und Meerjungfrauen kämpfen an der Seite zweier mächtiger Vampirclans um die Vorherrschaft in der Unterwelt. „Men in Black“ trifft auf „Constantine“ und „Underworld“. Vampire wollen die Herrschaft über die Erde übernehmen und ein einzelner Junge, Krieger genannt, könnte die Rettung der Menschheit sein. Wenn er denn an sich und seine Möglichkeiten glaubt, wenn er denn ordentlich vorbereitet wird und wenn er sich daran hält, was man ihm erklärt. Die Begegnung mit einer Vampirprinzessin hat es ihm angetan. Fortan herrscht ein Krieg zwischen den Wächtern der Menschen und manchen Vampiren, bis zur Sonnenfinsternis muss es entschieden sein…

Inhalt

Pasha (Ivan Yankovskiy), ein Kurierfahrer, stolpert in einen Angriff auf die Vampirprinzessin Dana, mitten in Moskau. Durch einen Zufall und mit der Hilfe der plötzlich auftauchenden Vampirjäger um den mysteriösen Gamayun (Leonid Yarmolnik) kann er Dana (Lyubov Aksyonova) retten. Seine Flucht führt ihn in eine Welt unmenschlicher, mächtiger Wesen. Werwölfe, Goblins und Vampire bekämpfen sich gnadenlos, in einem erbitternden Krieg. Unter der Führung Gamayuns beginnt der Kampf gegen die gefährlichen Kreaturen. Als Pasha seine eigenen, übernatürlichen Fähigkeiten entdeckt, wird ihm bewusst, dass ihn nicht nur der Zufall mit Dana verbindet. Der Junge wird ausgebildet, lernt eine Welt kennen, wie er sie in Moskau noch nie erlebt hat. Fremdartige Wesen die helfen können, aber auch jene die gegen die Gesetze verstoßen und bestraft werden müssen. Ein verurteilter Vampir, der vor Ewigkeiten gegen den Frieden war, versucht nun die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das darf ihm nicht gelingen. Aber ihn zu töten ist fast unmöglich. Können Pasha und Dana die Welt retten?

Kritik

Gut, die Geschichten kommen einem ab und an bekannt vor, russische Filme parodieren sich an manchen Stellen ein wenig selbst. Doch mit diesem Humor gewinnen sie an Sympathie. Hollywood kann das nicht viel besser, nur ist fraglich, ob das russische Kino Hollywood-Filme damit „kopiert“ oder lieber selbst etwas erfindet. Rein technisch und von der Story her gibt es nichts zu meckern. Zum Glück sind die Kampfszenen sind so lang und sinnlos, wie bei großen Hollywoodproduktionen heutzutage.

Im Bonusmaterial befinden sich der Trailer und Filmtipps.

Guardians of the Night (O: Nochnye strazhi): R 2016; Regie: Emilis Velyvis; Darsteller: Ivan Yankovskiy, Leonid Yarmolnik, Lyubov Aksyonova; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 102 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Russisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Splendid Film / WVG Medien. Veröffentlichung Verkauf: 30. Juni 2017.

Bewertung: 7,5/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 4/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4

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