Herrenhäuser Gespräche – „Weibliche Emanzipation – was hat der Mann gewonnen?“
Am Dienstag, den 6. März 2012, fand im Kleinen Sendesaal des NDR das nunmehr 13. Herrenhäuser Gespräch zu der Frage „Weibliche Emanzipation – was hat der Mann gewonnen?“ statt.
Die Gäste, mit denen Moderator Lohr über das Thema Emanzipation diskutierte, waren wie man es von der Veranstaltung gewohnt ist, hochkarätig und kompetent. Dr. Karin Jurczyk, Politologin, Deutsches Jugendinstitut e.V., Prof. Bascha Mika, Journalistin, Publizistin, Honorarprofessorin an der Universität der freien Künste Berlin, Prof. Dr. Michael Meuser, Soziologe an der TU Dortmund und Björn Süfke, Psychologe, Psychotherapeut und Autor des Buches „Männerseelen“, bildeten das Podium und lieferten interessante Diskussionsansätze.
Diese alle wiederzugeben, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, zumal man am 25. März 2012 auf NDR Kultur im Rahmen der Reihe „Sonntagsstudio“ eine Aufzeichnung des Gespräches hören kann. Die Frequenz in Hannover ist 98,7 und die Sendung beginnt um 20 Uhr, wobei man sie sicher auch später noch aus der Mediathek streamen kann.
Unter anderem wurde festgestellt, dass es in einigen Bereichen noch viel Veränderungsbedarf der Denkansätze gibt, andere Bereiche hingegen schon so weit mit dem Thema Emanzipation sind, dass eine Umkehrung der Rollen eingetreten ist und der Mann sich als zweitklassiges Individuum fühlt. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis die alten Rollenbilder ganz aus den Köpfen verschwunden ist, lautete ein Konsens.
Das nächste Herrenhäuser Gespräch findet am 5. Juni um 19 Uhr im Rahmen der Kunstfestspiele in der Orangerie Herrenhausen statt. Das Thema klingt erneut sehr interessant und spannend: „Fragiles Gleichgewicht – wie gehen wir mit Unsicherheiten um?“
Es diskutieren die Energie-Ökonomin Prof. Claudia Kemfert, der Katastrophensoziologe Prof. Wolf Rüdiger Dombrowsky und der Physiker Prof. Jan-Michael Rost.
Anmeldung unter: herrenhaeusergespraeche@volkswagenstiftung.de





