Insidious: The last Key

15. Mai 2018
By Holger Nickel

Horror / Grusel

Inzwischen sind wir beim vierten Teil von „Insidious“ angekommen. Angelehnt an die ersten beiden Filme ist „Insidious: The last Key“ wieder ein echter Gruselfilm, mit vielen Horroreffekten und angsteinflößenden Einblendungen. Der Soundtrack und die Soundeffekte lassen uns in unseren Sesseln hochfahren. Lin Shaye darf wieder einmal in einem Horrorfilm ihr Können zeigen, die in allen drei bisherigen Filme mit dabei war, aber auch aus „The Midnight Man“ und „Ouija“ bekannt ist. Die kreativen Köpfe der erfolgreichen „Insidious”-Trilogie haben mit Insidious: The Last Key das bisher gruseligste Kapitel dieser Filmreihe kreiert. In diesem fesselnden Blumhouse-Film gibt es ein Wiedersehen mit Lin Shaye in ihrer Rolle als Parpsychologin die sich diesmal einer besonders perfiden Herausforderung stellen muss: Den Horror dort zu bekämpfen, wo ihr einst selbst unglaublicher Schrecken widerfahren ist – in ihrem eigenen Familienhaus! Schonungslos abgründig und dämonischer als je zuvor.

Inhalt

Elise Rainier (Lin Shaye) hat eine besondere Gabe: Sie kann Geister sehen. Das kam in ihrer Kindheit gar nicht gut an. In dem Haus, in dem sie mit ihren Eltern und dem Bruder lebte, gab es gleich mehrere davon. Während sie ihren Bruder zu beschützen versuchte und ihre Mutter ihr Glauben schenken wollte, reagierte ihr Vater mit Gewalt. Nach dem Tod der Mutter rannte Elise weg. Doch Jahrzehnte später, nachdem Elise als Geisterbeschwörerin mit zwei Kollegen arbeitet, erhält sie einen Anruf eines verzweifelten Mannes, ausgerechnet aus ihrem früheren Elternhaus. Ihr bleibt keine Wahl, sie muss das Wesen, das sie als Kind freigesetzt hat bekämpfen. Doch es wird ein harter Kampf, ihr Leben steht bald auf dem Spiel. Zunächst wird allerdings der Mann, der dort lebt als Verbrecher und Mörder entlarvt. Ist er vom Geist besessen und wie war das damals? Hat auch ihr Vater sich so verhalten? Als ihr Bruder mit den beiden erwachsenen Töchtern ins Haus geht, steht die Katastrophe kurz bevor. Elise muss all ihr Können und ihren Mut zusammenbringen, um den Schlüsselgeist zu besiegen. Dafür gilt es in eine Parallelwelt einzutreten. Ein anderer Geist versucht ihr zu helfen…

Kritik

Ein Kinoerfolg. Unglaubliche 470.000 Zuschauer konnte der Film begeistern, oder zumindest in die deutschen Kinos locken. Tatsächlich ist der vierte Teil einer der Besten, was vor allem dem Ende geschuldet ist, mit der Parallelwelt. Die Frauen überzeugen, die Töchter des Bruders ebenso wie die Hauptdarstellerin selbst und ihre beiden Adjutanten, die für ein wenig Humor sorgen.

Im Bonusmaterial befinden sich entfallene Szenen, ein alternatives Ende, Inmitten der Parallelwelt, Eins sein mit Elise, der neue Dämon: Key Face sowie der Trailer und Filmtipps.

Insidious 4: The last Key: USA 2017; Regie: Adam Robitel; Darsteller: Lin Shaye, Leigh Whannell, Angus Sampson, Kirk Acevedo, Caitlin Gerard, Spencer Locke, Josh Stewart, Tessa Ferrer, Bruce Davison; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 103 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Türkisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Sony Pictures Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 17. Mai 2018.

Bewertung: 7,7/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 3/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4  – Anspruch: 2/4

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