Jenseits des Spiegels

6. November 2018
By Holger Nickel

Mystery-Thriller

Das Spielfilm-Debüt ist in der Reihe „Nordlichter“ entstanden. Ein deutscher Mystery-Thriller, der kürzlich im NDR Fernsehen ausgestrahlt worden ist, am 1. November. Jetzt erscheint das Werk als Heimvideo. Eine tote Zwillingsschwester, ein Haus im abgelegenen Raum ohne Nachbarn, eine mysteriöse Grundstimmung. Dazu genretypische Hilfsmittel, wie Musik, lauter Atmen oder flackerndes Licht. Die Spannung steigt im Film immer weiter, was ist hier wirklich los, worum geht es. Spinnt die Mutter, oder hat sie eine Ahnung von der Gefahr, die von diesem Ort ausgeht? Die vermeintliche Einöde Norddeutschlands hat es eindeutig in sich, birgt Gefahren, hält die Spannung aufrecht. Gibt es vor Ort eine fremde Erscheinung, eine Gefährdung? Welches Geheimnis birgt dieses Haus, was hinterlässt die Schwester?

Inhalt

Julia (Julia Hartmann) zieht mit ihrer Familie auf den abgelegenen Hof ihrer verstorbenen Schwester. Trotz der grauenvollen Erinnerung an ihren Tod, erhofft sich Julia eine Aussöhnung mit ihrer traumatischen Vergangenheit. Doch ihre Schwester Jette bleibt allgegenwärtig. Sie glaubt schon bald, ihre Stimme zu hören und hegt zunehmend Zweifel an dem vermeintlichen Suizid. Julia versucht herauszufinden, was in den letzten Tagen vor Jettes Tod geschehen ist und identifiziert sich immer mehr mit ihr. Auf Felix (Bernd Piesk) wirkt das Verhalten seiner Frau zunehmend befremdlich. Als ihr Sohn Niko (Oskar von Schönfels) in den Wald geht, scheint er nicht mehr als derselbe zurückzukehren. Sein Verhalten gegenüber Julia wird immer feindseliger. Sie glaubt, dass nur noch eine letzte Verzweiflungstat sie alle retten kann. Aber das Böse hat viele Gesichter. Zunächst sind die Zweifel gesät, die Welt jenseits des Spiegels kann täuschen. Doch was hält das Haus, hält die Gegend für das Paar parat? Besteht tatsächlich eine Bedrohung für die Familie? Und können sie ihr unbeschwertes Leben fortführen?

Kritik

Ein spannendes Werk, das erst gegen Ende seinen wahren Geist offenbart. Deutsche Filme können ebenso ein Schaudern entwickeln wie andere Werke. Was ist hier wahr, was nicht. Die Protagonistin zweifelt an ihrem Verstand. Ein guter Film.

Die Extras enthalten Filmtipps.

Jenseits des Spiegels: D 2018; Regie: Nils Loof; Darsteller: Julia Hartmann, Bernd Piesk, Oskar von Schönfels, Petra Kelling; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 91 Minuten; Sprachen: Deutsch 2.0; Untertitel: -; Bild: 1,78:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Studio Hamburg Enterprises. Veröffentlichung Verkauf: 9. November 2018.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4

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