Killing Hasselhoff

9. Oktober 2017
By Holger Nickel

Schwarze Komödie

Eine zum Schreien witzige Komödie mit den Superstars Ken Jeong (“The Hangover”) und David Hasselhoff (“Baywatch”) in den Hauptrollen. Kein „JCVD“, aber eine schwarze Komödie, die zum Ziel hat, David Hasselhoff tot zu sehen. Zumindest hat darauf ein Mann gewettet mit seinen Freunden, bei welcher Promi wird zuerst sterben. Ken Jeong spielt einen Nachtclub-Besitzer in Geldnöten, besser gesagt verschuldet bis über beide Ohren und nicht wirklich im Reinen mit sich selbst und seiner Umgebung. Seinen Freunden geht es nicht viel besser. Und so kommt David Hasselhoff ins Spiel. Erst wollte er im Club feiern, später könnte er die Lösung aller Probleme sein. Doch hier spielen zu viele Parteien mit und alle agieren suboptimal. Viele Gaststarauftritte, die man erkennen könnte; eine Komödie, die als Satire durchaus akzeptabel ist.

Inhalt

Chris (Ken Jeong) steckt in Schwierigkeiten. Der Clubbesitzer hat hohe Schulden bei einem gnadenlosen Kredithai. Also beschließt er, an einem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem der Tod von Prominenten vorausgesagt wird – und zu gewinnen, indem er seinen Wetteinsatz tatsächlich killt: David Hasselhoff. Leider muss er feststellen, dass Töten gar nicht so einfach ist, insbesondere, wenn The Hoff der Gegner ist. Chris‘ Freundin Ann (Jennifer Ikeda) verzeiht ihrem Freund vieles, doch je stärker er sich reinreitet, desto weniger ist sie bereit ihm beizustehen. Zumal seine Freunde ebenfalls gerade neben sich stehen. Der eine landet in der Psychiatrie nachdem er erfährt, dass seine Freundin fremdgeht, der andere steht bald im Verdacht mit Ann geschlafen zu haben. Da ist The Hoff fast schon normal. Der möchte seinen Manager (Jon Lovitz) überzeugen, dass sie ein Musical auf die Bühne bringen. Immerhin ist er ein Idol, ob durch „Knight Rider“, „Baywatch“ oder als Sänger gerade in Deutschland. Kann und will Chris seinen Plan wirklich in die Tat umsetzen? Die Irrungen und Wirrungen nehmen zu, ein Film, der mehr und mehr zur amüsanten Satire wird und nette Einlagen und Andeutungen auf andere Filme und Stars zeigt.

Kritik

Der Zeitpunkt ist natürlich gut gewählt, zeitgleich mit der Veröffentlichung des neuen „Baywatch“ Films. Hasselhoff findet in der ersten Hälfte kaum statt, dafür aber umso stärker in der zweiten Hälfte. Es ist alles ein bisschen zu einfach, zu gewollt, zu unlustig durch Ken Jeong und dessen Humor, aber insgesamt sogar eine gute schwarze Komödie.

Das Bonusmaterial besteht aus entfernten Szenen (mit Hulk Hogan) sowie dem Trailer und Filmtipps.

Killing Hasselhoff: USA 2016; Regie: Darren Grant; Darsteller: Ken Jeong, Jim Jefferies, Rhys Darby, Jon Lovitz, David Hasselhoff, Colton Dunn; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 78 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Französisch 5.1, Spanisch 5.1, Italienisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Chinesisch, Griechisch, skand. Sprachen; Bild: 1,85:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Universal Pictures Germany. Veröffentlichung Verkauf: 12. Oktober 2017.

Bewertung: 7,4/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 3/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4  - Anspruch: 2/4

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