Love, Simon

6. November 2018
By Holger Nickel

Coming Out Jugenddrama

Von den Produzenten von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ kommt diese bewegende Geschichte über das Erwachsenwerden und das Abenteuer, sich selbst zu finden und das erste Mal zu verlieben. Für den siebzehnjährigen Simon Spier (Nick Robinson) gestaltet sich das Ganze jedoch etwas komplizierter, denn er hat seiner Familie und seinen Freunden noch nicht gesagt, dass er schwul ist. Außerdem weiß er nicht, wer der anonyme Klassenkamerad ist, in den er sich online verliebt hat. Diese beiden Probleme zu lösen, erweist sich als lebensverändernde Erfahrung für den Teenager. Der Film basiert auf dem vielfach ausgezeichneten Jugendbuch „Nur drei Worte – Love, Simon“ von Becky Albertalli. Immerhin 236.000 Kinozuschauer. Ein Jugendfilm, der mit dem Prädikat wertvoll ausgezeichnet worden ist.

Inhalt

Simon Spier (Nick Robinson, „Jurassic World“), ein ganz  gewöhnlicher Junge von nebenan lebt mit seiner Mutter Emily (Jennifer Garner, „Dallas Buyers Club“), seinem Vater Jack (Josh Duhamel, „Transformers“) und seiner Schwester Nora in einem Vorort von Atlanta, hat enge Highschool-Freunde wie Leah (Katherine Langford, „Tote Mädchen lügen nicht“), Abby (Alexandra Shipp, „X-Men: Apocalypse“) oder Nick und ist schwul – nur weiß davon keiner. Als er plötzlich eine Mail von einem anonymen Mitschüler bekommt, der sich ebenfalls dazu bekennt schwul zu sein, fängt er ein sehr spannendes, aber folgenreiches Gespräch mit ihm an. Allerdings hat Simon überhaupt keine Ahnung, um wen es sich dabei handelt. Kann er ihm trauen, ja er kann. Nur macht er einen folgenschweren Fehler, der ihm Ärger einbringt und ihn erpressbar macht. Er will sich noch nicht outen, doch dafür muss er jemand anderem einen Gefallen tun und seine Freunde verraten. Je mehr Zeit vergeht, desto eher wird es für ihn wahrscheinlich, dass er Blue nicht trifft, den Jungen, mit dem er schreibt. Hat seine Liebe eine Chance? Kann er sich tatsächlich outen?

Kritik

Mit Liebe, Feingefühl und Verständnis für seine Figuren inszeniert Regisseur Greg Berlanti die „Coming-of-Age“-Geschichte von Simon Spier, dem sympathischen Teenager, der auf der Suche nach sich selbst und seiner ersten Liebe ist. Die auf dem mehrfach ausgezeichneten Buch „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli basierende Dramedy ist ab dem 8. November auf Blu-ray & DVD erhältlich und bereits ab 25. Oktober als Download verfügbar. Ein ziemlich guter Film, nicht nur für Jugendliche.

In den Extras finden sich entfallene Szenen, ein Audiokommentar, die Romanvorlage, die Clique, der Dreh in Atlanta, Georgia, FirstLoveStory Contest Gewinner sowie der Trailer und Filmtipps.

Love, Simon: USA 2018; Regie: Greg Berlanti; Darsteller: Nick Robinson, Josh Duhamel, Jennifer Garner, Katherine Langford, Alexandra Shipp, Logan Miller, Jorge Lendeborg Jr.; FSK: ab 0 Jahren; Dauer: 110 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Französisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©20th Century Fox Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 8. November 2018.

Bewertung: 7,9/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 3/4

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