Mara

4. Dezember 2018
By Holger Nickel

Horror

Mit „Mara“ inszeniert Regisseur Clive Tonge einen mitreißenden und äußerst beängstigenden Horrorfilm über den schmalen Grat zwischen Schein und Sein, sowie die menschliche Psyche. Die Fragen, was real ist und was nur Aberglaube, verschwimmen und schweben im Raum während die allgegenwärtige Bedrohung eine bedrückende Stimmung schafft. In den Hauptrollen überzeugen neben Olga Kurylenko („Johnny English – Man Lebt nur Dreimal“, „The Man Who Killed Don Quixote“, „James Bond: Ein Quantum Trost“) Lance E. Nichols („Before I Wake“ „Homefront“) und Javier Botet („REC“, „Conjuring 2“) und Newcomerin Mackenzie Imsand. Es gibt drei Stufen des Seins: wach, schlafend und irgendetwas dazwischen. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt in ihrem Leben glaubte Kate Fuller (Olga Kurylenko), dass sie nur die Stufen des Bewusstseins und des Schlafes kennt. Doch als die Kriminalpsychologin die kleine Sophie (Mackenzie Imsand) kennenlernt, muss sie schnell feststellen, dass ein Stadium zwischen wach und schlafend sehr wohl existiert.

Inhalt

Kriminalpsychologin Kate Fuller Olga Kurylenko) untersucht einen Mordfall, bei dem ein Mann offenbar im Schlaf von seiner Frau erwürgt wurde. Einzige Zeugin der Tat ist die achtjährige Tochter Sophie. Als sie den Täter identifizieren soll, nennt Sophie nur einen Namen – Mara. Der Fall lässt Kate keine Ruhe. Während ihrer Recherchen stößt sie auf ähnliche Todesfälle und eine Gruppe, die behauptet, dass es sich um einen uralten Dämonen handelt, der seine Opfer im Schlaf heimsucht und tötet. Als Kate versucht, dem Geheimnis von Mara auf die Spur zu kommen, zeigen sich bei ihr die gleichen Symptome wie bei vorherigen Opfern und plötzlich findet Kate sich selbst in einem höchst realen Albtraum wieder. Es gibt immer mehr Opfer und bald schon scheint Kate selbst in Gefahr. Kann sie das Geheimnis von Mara lösen, gibt es da überhaupt etwas zu entdecken oder aufzudecken? Die Zeit wird knapp, die Einschläge kommen näher und bald ist auch das Kind in Gefahr. Helfen kann Kate niemand, nur sie selbst hat die Möglichkeit, die Todesgefahr abzuwenden.

Kritik

Ein wenig zurückhaltend beginnt der Horrorfilm „Mara“. Olga Kurylenko ist gut, hat aber wenig Durchblick und es dauert, bis die Erleuchtung naht. Menschen leiden an schlechtem Schlaf und Albträumen, doch Monster, die sie tatsächlich körperlich bedrängen, sind zum Glück rar…

Das Bonusmaterial besteht aus dem Trailer und Filmtipps.

Mara: USA 2018; Regie: Clive Tonge; Darsteller: Olga Kurylenko, Mackenzie Imsand, Javier Botet, Mitch Eakins, Craig Conway; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 94 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Universum Film. Veröffentlichung Verkauf: 7. Dezember 2018.

Bewertung: 7,7/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4

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