Meine teuflisch gute Freundin

4. Dezember 2018
By Holger Nickel

Jugendfantasy / Abenteuer-Komödie

Mit „Meine teuflisch gute Freundin“ hat Regisseur Marco Petry („Schule“, „Doktorspiele“) erneut sein Talent für originelle Jugendfilme unter Beweis gestellt. Nach dem Roman „How to be really bad“ von Erfolgsautorin Hortense Ullrich erzählt Teenie-Komödie das turbulente Abenteuer von Lilith – der Tochter des Teufels, die absolut keine Lust mehr hat, in der langweiligen Hölle unter den Augen ihres Vaters vor sich hin zu schmoren. Für dieses teuflische Vergnügen versammelt Marco Petry einen hochbegabten Cast: Die aufstrebenden Talente Emma Bading („Die Kleinen und die Bösen“, „Lucky Loser“) als die Tochter des Teufels Lilith, Janina Fautz („Das weisse Band“, „Wir Monster“) als Greta sowie Ludwig Simon („Babylon Berlin“) als Liliths Schwarm Samuel und Emilio Sakraya („Bibi & Tina“) als Carlo haben die Hauptrollen übernommen. Samuel Finzi („Fritz Lang“) ist als Teufel zu sehen, Alwara Höfels („Tatort“) und Oliver Korittke („Wilsberg“) als Eltern von Greta. Mit Johann von Bülow („Das Adlon“) und Axel Stein („Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft“) ist der Film bis in die Nebenrollen prominent besetzt. Der Film hat das Prädikat besonders wertvoll erhalten.

Inhalt

Lilith (Emma Bading) ist ein ganz normales Teenager-Mädchen, mal davon abgesehen, dass sie die Tochter des Teufels (Samuel Finzi) ist und in der Hölle wohnt. Und das ist wirklich die Hölle, denn ihr strenger Vater denkt, dass seine Tochter zu jung für die Arbeit des Teufels ist, zu jung für den Außendienst. Doch Lilith will beweisen, dass sie alt genug fürs Familiengeschäft ist. Dafür geht sie einen Deal ein: Schafft sie es innerhalb einer Woche einen guten Menschen zum Bösen zu verführen, darf sie dort bleiben und weiter ihr Unwesen treiben. Scheitert sie, geht es für immer umgehend zurück in die höllische Langeweile. Doch die Zielperson Greta Birnstein (Janina Fautz) scheint resistent zu sein und alles läuft gewaltig schief. Das junge Mädchen mag ihre Eltern, ist fast immun gegen die Sticheleien ihrer MitschülerInnen und führt ein sehr artiges Leben. Ein echt harter Brocken für Lilith, die es zunächst nicht einmal schafft, dass Greta überhaupt sauer wird. Zudem lernt Lilith einen netten Jungen kennen und findet sowas wie Freunde, wenn sie es denn zulassen dürfte. Doch ihre Aufgabe steht über allem und die Emotionskugel muss kohlrabenschwarz bleiben…

Kritik

Niedlich. Ein sehr gelungener Jugendfilm über den Teufel und seine Tochter und ein Mädchen in selbst gestrickten Kleidern, an der alles Schlechte abprallt. Bis in die Nebenrollen perfekt besetzt. Sei es durch die Eltern, den Teufel oder die Jungs, für die die Mädchen schwärmen. Sehr gut ist Johann von Bülow in seiner Rolle als Direktor der Schule in dem kleinen Ort am Meer.

Im Bonusmaterial gibt es die Hörfilmfassung sowie den Trailer und Filmvorschauen.

Meine teuflisch gute Freundin: D 2018; Regie: Marco Petry; Darsteller: Emma Bading, Janina Fautz, Ludwig Simon, Emilio Sakraya, Samuel Finzi, Oliver Korittke, Alwara Höwels, Axel Stein, Johann von Bülow; FSK: ab 6 Jahren; Dauer: 100 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©EuroVideo Medien. Veröffentlichung Verkauf: 4. Dezember 2018.

Bewertung: 7,9/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4  - Anspruch: 2/4

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