Mini-Kader hält zusammen
Gelungener Auftakt der Relegationsrunde
Der Kader ist nach dem Abgang von Martin Oertel und Alex Pflüger zwar noch weiter geschrumpft, aber dies scheint den
Zusammenhalt unter den verbliebenen Recken nur gestärkt zu haben. Die Relegationsrunde, welche gleichzeitig auch Qualifikationsrunde für den DEB-Pokal ist, startete mit dem letzten Doppelspielwochenende für den EC Wedemark. Vergangenen Freitag in Adendorf hat sich der Rumpf-Kader, für den auch Björn Schuchhardt in diesem Spiel wieder seine Schlittschuhe schnürte, mehr als gut verkauft. Es fing zwar mit zwei Gegentoren in den ersten zwei Minuten an, doch das Team kam wieder ins Spiel und konnte sogar bis auf 6:5 nach dem zweiten Drittel herankommen und den AEC ins Straucheln bringen. In der letzten Drittelpause wurde es aber laut in der Kabine des AEC und die Adendorfer zogen im letzten Abschnitt schnell auf 9:5 davon. Nichtsdestotrotz konnte sich der Endstand von 11:6 sehen lassen, wenn man bedenkt, dass der EC Wedemark gerade mal mit zwei Reihen agierte. Am Samstag im Heimspiel gegen Braunlage wäre man froh gewesen, über zwei Reihen zu verfügen. Gerade einmal 9 Feldspieler und ein Torwart stellten sich den Harzer Wölfen, die ihrerseits aber auch nur 12 Feldspieler dabei hatten. Man konnte dem kleinen Kader des EC Wedemark aber ansehen, dass er zusammenhielt, da sich jeder für den anderen einsetzte. Leider wurde der Einsatz wieder einmal nicht mit Torerfolgen belohnt. Die Torhüter beider Teams leisteten gute Arbeit und so blieb es bis zur 32. Minute torlos, dann ging Braunlage in Führung und machte drei Tore in drei Minuten. David Jasieniak konnte zwar das zwischenzeitliche 1:3 erzielen, doch sollte es beim Ehrentreffer bleiben, während Braunlage noch vier weitere Treffer verbuchen konnte. Aber auch hier darf man nicht vergessen, dass der EC Wedemark nicht einmal zwei Reihen zur Verfügung hatte und über zwei Drittel gut mithielt. Mit mehr Spielern im Kader wäre durchaus mehr drin gewesen, zumal dem Team noch das Adendorf-Spiel, welches gerade mal 24 Stunden vorher stattfand, in den Knochen steckte. Von daher ist es gut, dass die restliche Saison nur noch ein Spiel pro Wochenende bereithält. Bereits am nächsten Freitag geht es zum Auswärtsspiel nach Braunlage. Am Samstag, den 10. März, findet das nächste Heimspiel gegen den Adendorfer EC statt. Spielbeginn jeweils 20 Uhr. .
Statistik: Adendorfer EC – EC Wedemark 11:6 (2:1, 4:4, 5:1) Tore: 1:0 Nikitin, 2:0 Richardt (Böttger, Ozollapa), 2:1 Kammeyer (Theilmann, Brady), 3:1 Richardt (Böttger, P. Hofmann), 4:1 Czernohous (Nikitin, Zawadzki), 4:2 Brady (Busse, Gonzalez), 5:2 Hungerecker (M. Hofmann, Heideck), 6:2 Szygula (Czernohous), 6:3 Brady (Griffin, Fitzner), 6:4 Kammeyer, 6:5 Griffin (Berblinger), 7:5 Schneider (Szygula, Nikitin), 8:5 Ozollapa (Böttger, Schneider), 9:5 Richardt (Ozollapa, Böttger), 9:6 Reiffen (Theilmann, Schuchardt), 10:6 Ozollapa, 11:6 Ozollapa (Heideck) Strafen: Adendorfer EC 18 min. EC Wedemark 12 min.
EC Wedemark – Harzer Wölfe Braunlage 1:7 (0:0; 1:4; 0:3) Tore: 0:1 (31:08) Bilstein (Bippus, Kähm), 0:2 (32:28) Schulz (Noob, Korkus), 0:3 (34:50) Schock (Eichler, Kähm), 1:3 (35:28) Jasieniak (Brady, Griffin), 1:4 (39:36) Meridian (Noob, Korkus), 1:5 (52:26) Schulz (Pipp, Echler), 1:6 (53:16) Schulz (Pipp, Schock), 1:7 (55:41) Schock (Pipp, Schulz)
Strafen: EC Wedemark: 8 min
Harzer Wölfe: 4 min + 10 min Disziplinarstrafe gegen Noob
Zuschauer: 62


