Nicht tot zu kriegen – Staffel 1

19. Mai 2017
By Holger Nickel

Comedy

Nach jahrelanger Fernsehabstinenz ist Jochen Busse als griesgrämiger Villen-Besitzer Helmut Kraft zurück und das bedeutet vor allem eins: jede Menge Ärger! „Nicht tot zu kriegen“ erscheint im Rahmen der neuen RTL-Sitcom-Offensive, zu der auch die beiden Serien „Magda macht das schon!“ und „Triple Ex“ gehören, und garantiert jede Menge schwarzen Humor und gut aufgelegte Darsteller. In den Hauptrollen sind neben Schauspieler und Kabarettist Jochen Busse („Das Amt“, „7 Tage, 7 Köpfe“) Caroline Frier („Alles was zählt”), Tristan Seith („Im Knast”), Mathias Harrebye-Brandt („Die Pfefferkörner”), Amelie Plaas-Link („…und dann noch Paula”) und Petra Nadolny („Switch Reloaded”) zu sehen. Nach der erfolgreichen TV-Premiere im März auf prominentem Senderplatz direkt nach „Der Lehrer“ und knapp 2,5 Millionen Zuschauern erscheinen die acht Folgen der 1. Staffel ab 19. Mai 2017 auf DVD.

Inhalt

Helmut Kraft (Jochen Busse) hat sie alle überlebt – seine Ehefrau, seine wenigen Freunde und schließlich auch noch seinen jüngeren Bruder Paul. Keiner mehr da, der nur sein Geld will und auf seine Kosten lebt. Aber warum fühlt sich seine 800 Quadratmeter-Villa plötzlich so leer an? Vielleicht, weil alle Angestellten gekündigt haben und nicht mehr unter dem Scheusal arbeiten möchten? So geht das nicht. Keine Frage, neue Hausgenossen müssen her – und der alte Herr weiß auch schon, wie er es anstellt. Helmut Kraft verkauft zwei völlig ahnungslosen Pärchen seinen Grundbesitz zu einem unverhältnismäßig günstigen Preis – allerdings mit lebenslangem Wohnrecht im Dachgeschoss für ihn und anderen Forderungen. Und sein Plan geht auf: Seine willigen Opfer, nein Käufer, sind die Schwestern Dagmar (Caroline Frier) und Nina (Amelie Plaas-Link) und deren Männer Oliver (Tristan Seith) und Rasmus (Mathias Harrebye-Brandt). Von nun an ist immer etwas los im malerischen Traumhaus. Nur hatten sich die Vier das so ganz anders vorgestellt. Essen zubereiten für den Alten Sack, immer zur selben Zeit, vielleicht noch zu bewerkstelligen, aber alles andere geht schlicht zu weit. Wie können sie den Alten loswerden, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint?

Kritik

Witzigkeit hat leider seine Grenzen. Die erste Folge ist noch amüsant, im weiteren Verlauf geht es aber eher bergab. Allein schon ob der abstrusen Idee und den Handlungen der einzelnen Folgen. Hund, Fernsehbeitrag, das geht alles zu weit und ist fernab jeglicher Realität und Vorstellungskraft. Jochen Busse spielt gut, seine Rolle ist aber arg übertrieben. Während die anderen alle so semi-witzig und intelligent zu sein scheinen. Darstellerisch okay, inhaltlich weniger.

In den Extras befinden sich Outtakes sowie Filmtipps.

Nicht tot zu kriegen – Staffel 1: D 2017; Regie: Felix Stienz, Daniel Siegel; Darsteller: Jochen Busse, Caroline Frier, Tristan Seith, Amelie Plaas-Link, Mathias Harrebye-Brandt, Petra Nadolny; FSK: ab 0 Jahren; Dauer: 187 Minuten, 8x 23 Min.; Sprachen: Deutsch 2.0; Untertitel: -; Bild: 1,78:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©RTL / Universum Film. Veröffentlichung Verkauf: 19. Mai 2017.

Bewertung: 7,6/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4

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