Polina

10. Oktober 2017
By Holger Nickel

Tanzfilm / Drama

Der Film „Polina“ beschreibt den Werdegang einer jungen Frau aus Georgien, die von Kind auf an für ihre Tanzkarriere gearbeitet hat und über das Bolschoi-Theater bis nach Frankreich kam, um dort einen neuen Stil zu kreieren. „Polina“ basiert auf der Graphic Novel des vielbeachteten Comic-Autors Bastien Vivès. Für alle die „Black Swan“, „Die Tänzerin“ oder die Serie „Flesh and Bone“ mochten. In „Polina“ wird dem Tanz, der Akrobatik viel Zeit gewidmet. Poetische Momente und eindrucksvoll choreographierte Körper vor beeindruckenden Kulissen: ein filmisches Abenteuer über die tänzerische Entwicklung einer passionierten Ballerina. Die atemberaubende Reise einer jungen Tänzerin, die nach Frankreich zieht, um ihre Träume zu verwirklichen, wie einst in „Maos letzter Tänzer“. Eine junge Frau und ihr Traum, bei dem nicht den Blick aufs Wesentliche verlieren darf.

Inhalt

Mit eiserner Disziplin trainiert die aus bescheidenen Verhältnissen stammende Ballerina Polina (Anastasia Shevtsova), um an der renommierten Tanzschule von Professor Bojinski (Aleksey Guskov) aufgenommen zu werden. Sofort erkennt dieser das außergewöhnliche Potenzial und so tritt die talentierte Tänzerin mit gerade einmal 18 Jahren dem berühmten russischen Bolschoi-Staatsballett bei. Ihre Eltern arbeiten hart dafür, dass sie sich die Schule leisten konnten und Paulina schon als kleines Kind das Tanzen erlernte. Ohne die Gelenkigkeit schon als Kind, wäre es später unmöglich geworden, harte Arbeit mit Leichtigkeit darzustellen. Im Ensemble der Bolschoi-Schule tanzt auch der charmante Franzose Adrien (Niels Schneider), der in ihr eine alles verändernde Leidenschaft entfacht. Ihre erste Liebe für die sie eine Entscheidung trifft. Sie will weg vom Bolschoi, aber nicht nur der Liebe wegen. In Frankreich lernt sie unter einer neuen Lehrerin (Juliette Binoche), aber der vorgegebene Paartanz, für „Schneewittchen“ liegt ihr nicht. Sie will etwas Eigenes auf die Beine stellen. Doch kann sie das, ohne Unterstützung, allein auf sich gestellt?

Kritik

Sehr lange und intensive Tanzszenen, vom klassischen Ballett hin zum Improvisationstanz. Polina steht kurz davor ein Star zu werden und bald darauf komplett abzustürzen. Ein Leben für den Tanz, für ihre Leidenschaft. Ein beeindruckendes Werk, gerade bei der Vorführung im Schnee.

Das Bonusmaterial besteht aus Interviews mit Cast & Crew,einem Booklet mit Leseprobe der Graphic Novel sowie dem Trailer und Filmtipps.

Polina (O: Polina, danser sa Vie): F 2016; Regie: Valerie Müller, Angelin Preljocaj; Darsteller: Anastasia Shevtsova, Veronika Zhovnytska, Juliette Binoche; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 108 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Französisch / Russisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,40:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Capelight Pictures. Veröffentlichung Verkauf: 13. Oktober 2017.

Bewertung: 7,8/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 2/4  - Anspruch: 3/4

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