Presence

7. Oktober 2018
By Holger Nickel

Horror

Drei Personen wollen ein Haus untersuchen, in dem es vermeintlich spukt. Sie stellen ihre Gerätschaften, ihre Technik auf, sie praktizieren alles, was sie an anderen Orten ebenfalls probiert haben. Doch dort nie mit wirklichem Erfolg. Sie glauben kaum an Übersinnliches, obwohl ein Medium mit dabei ist. Schließlich kommt es anders, und fortan herrschen Neugierde, Abneigung und Interesse. Ist hier wirklich ein Geist am Werk, lässt sich das in eine gewinnbringende Story umwirken? Potenzial ist vorhanden, die Geschichte nimmt an Tragik und Furcht zu. Die DarstellerInnen überzeugen, die Geschichte ist lange Zeit sehr gut umgesetzt, bis es halt endlich eine Art Auflösung geben muss. Eine kleine Produktion, die aber durchgehend ihre Klasse behält und zu überzeugen vermag. Was ist in diesem Gebäude passiert, was können die Geisterjäger aufdecken…

Inhalt

Ein mächtiger Geist terrorisiert eine komplett verängstigte Familie in ihrem Farmhaus, sie fliehen. Die sonst nicht sehr erfolgreichen Geisterjäger und paranormalen Ermittler Scott (Jeffrey Thomas) und Liam (Jed Brophy) beginnen zu suchen, ohne große Hoffnung. Als eines Nachts dann doch die ersten unheimlichen Dinge passieren, wird ihr Interesse geweckt. Ihr Medium Holly (Laura Petersen) beginnt eine unheimlich bösartige Präsenz zu spüren und will die anderen überreden, das Haus zu verlassen. Doch Scott will sich die große Chance nicht entgehen lassen. Ein großer Fehler. Wie die Geräte schließlich zeigen, wie das Haus auf die Eindringlinge reagiert und sie schließlich ängstigt. Denn ein dunkles Geheimnis liegt auf dem Haus, das der Geist um jeden Preis schützen will. Im Kampf gegen das unfassbar Böse beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod. Ein Geist hat mit ihnen Kontakt aufgenommen, doch der ist nicht das einzige Problem. Bald stellt sich ein weiteres ein, das ihr Blut in den Adern gefrieren lässt und fortan hängt ihr Leben am seidenen Faden.

Kritik

Ein erstaunlich guter kleiner Film. Geisterjäger, die ihre Kameras irgendwo aufstellen und auf jede kleine Veränderung achten, kennen wir schon. Doch dieser Film hat etwas Einzigartiges. Er überzeugt die ganze Zeit über, zeigt sowohl Konventionelles, als auch den Horror gegen Ende. Das ist gut gemacht, selbst wenn die Macher am Ende wieder kuschen.

Im Bonusmaterial gibt es den Trailer und Filmtipps.

Presence: Neuseeland 2015; Regie: Jason Stutter; Darsteller: Jed Brophy, Jeffrey Thomas, Laura Petersen; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 84 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Tiberius Film. Veröffentlichung Verkauf: 4. Oktober 2018.

Bewertung: 7,6/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4

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