Rosemari

6. Dezember 2017
By Holger Nickel

Drama

Regisseurin und Drehbuchautorin Sara Johnsen („Unschuld“, „Stadtneurosen“) erzählt in ihrem vierten Spielfilm die emotionale Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen, die auf außergewöhnliche Weise zusammentreffen und sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer jeweiligen Identität begeben. Unaufgeregt, humorvoll und doch zutiefst bewegend erzählt „Rosemari“ von dieser besonderen Frauenbeziehung – der Tradition des skandinavischen Arthouse-Kinos folgend in leisen Tönen. Die entschlossene sechzehnjährige Rosemari wird von der Entdeckung Ruby Dagnall gespielt. Die junge Darstellerin, die eher zufällig zum Casting für „Rosemari“ kam, avancierte nach dem erfolgreichen Kinostart in Norwegen zum Shooting Star und wurde von Kritikern hochgelobt. Tuva Novotny („A War“, „ID:A“) verkörpert die innerlich zerrissene Unn Tove. In weiteren Rollen sind Laila Goody („Lilyhammer“), Helga Guren („Blind“) und Tommy Kenter („Marie Krøyer“) zu sehen.

Inhalt

Während Unn Toves (Tuva Novotny) Hochzeit bekommt eine Unbekannte auf der Toilette eines Restaurants ein Baby und verschwindet. Die Braut findet das Neugeborene und übergibt es den Behörden. Damit ist der Abend gelaufen, die Ehe hatte ohnehin nicht den besten Start. 16 Jahre später treffen sich ­die beiden wieder: Rosemari (Ruby Dagnall), das Baby von damals, ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter und hofft, diese in Unn Tove zu finden. Unn Tove ist mittlerweile geschieden, Mutter und erfolgreiche Journalistin eines Lokalsenders. Sie wittert eine spannende Story, aber vor allem Abwechslung in ihrem einsamen Leben, und beschließt Rosemari zu helfen. Schon damals hätte sie am liebsten das Baby adoptiert. Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich Unn Tove und Rosemari auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit, auf der nicht nur das Mädchen dem Geheimnis ihrer leiblichen Mutter immer näher kommt, sondern auch Unn Tove ihre Lebensentscheidungen in Frage stellt. Gemeinsam erfahren sie von einer hemmungslosen und doch gescheiterten Liebe und stoßen auf Rosemaris Mutter, die eine erstaunliche Wahrheit verbirgt.

Kritik

Ein in leisen Tönen feinfühlig erzähltes und bewegendes Roadmovie über eine außergewöhnliche Frauenbeziehung. Die ersten zehn Minuten sind sehr gut, anschließend wird es eine Suche nach den Eltern der 16-jährigen Rosemari und eine Reflexion von Unn Tove auf das, was wichtig in ihrem Leben ist, was sie beziehungstechnisch möchte. Maschseeperlen.de verlost eine DVD zum Film. Schickt eine Mail an den Redakteur bis zum 12. Dezember.


Das Bonusmaterial besteht aus der Audiodeskription sowie dem Trailer und Filmtipps.

Rosemari: Nor / Dä / D 2016; Regie: Sara Johnsen; Darsteller: Ruby Dagnall, Tuva Novotny, Laila Goody, Tommy Kenter, Helga Guren; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 94 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 1,85:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Farbfilm Verleih / Lighthouse Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 08. Dezember 2017.

Bewertung: 7,7/10 Punkten

Spannung: 2/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4  – Anspruch: 2/4

Comments are closed.

Wir sind, wo du bist

RSS Feed abonnieren
Bei Twitter verfolgen
Auf flickr betrachten

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen.