Sechspunkte Wochenende für die Bissendorfer Panther

1. August 2017
By Steve Palaser

Am vergangenen Wochenende schlugen die Bissendorfer Panther die Duisburg Ducks mit 9.3 sowie tags darauf die Highlander aus Lüdenscheid mit 6:1 und klettern damit auf den achten Tabellenplatz.

Viel wurde im Vorfeld des richtungsweisenden Heimspielwochenendes spekuliert. Haben die Wedemärker die richtige Einstellung um nach fünf Niederlagen in Folge wieder zu gewinnen, fehlt es der Mannschaft vielleicht sogar an Potential oder Tiefe im Kader, um die lange Saison in der 1. Inline-Skaterhockey Bundesliga erfolgreich zu gestalten? Die Antworten wurden am Samstag und Sonntag eindrucksvoll gegeben.

Erst 3:04 standen am Samstag auf der Uhr als Sebastian Miller die Arme zum umjubelten 3:0 gegen die Duisburger Ducks in die Höhe riss. Und es sollte nicht das letzte Tor an diesem Samstag bleiben. Bis zum Ende des ersten Drittels stand ein beruhigendes 6:1 auf der Anzeigetafel. Im zweiten (2:2) und dritten Drittel (1:0) nahmen die Panther dann das Tempo aus dem Spiel und ließen Gegner und Ball laufen, sodass am Ende ein zu keinem Zeitpunkt gefährdeter 9:3 Sieg eingefahren werden konnte.

Am Sonntag erwartete man mit den Highlandern aus Lüdenscheid ein anderes Kaliber. Die Highlander konnten zuletzt sowohl gegen Augsburg, als auch gegen Oberhausen auswärts gewinnen. Es dauerte im ersten Drittel immerhin ganze 34 Sekunden länger als Vortags, bis bei der Spielzeit von 3:38 Maxim Faber die Arme zum 3:0 in die Höhe reckte. Die Highlandern wirkten geschockt von der energischen Spielweise der Panther und kamen gegen das starke Pressing der Hausherren zu keinem Zeitpunkt zur Entfaltung. Folgerichtig ging das erste Drittel mit 4:0 an die Panther. Es dauerte gar bis zur 46. Minute, ehe die Gäste in doppelter Überzahl das zwischenzeitliche 1:5 erzielen konnten. Dies änderte an der Marschroute der souverän agierenden und vom Trainergespann gut eingestellten Panther jedoch nichts. Schüsse wurden geblockt und man verteidigte mit Mann und Maus das eigene Tor und wenn doch einmal etwas aufs Tor kam, dann stand da auch noch Philipp Grittner, der eine tadellose Leistung ablieferte.

Man könnte viele  Zahlen vom Wochenende zitieren, acht verschiedene Torschützen auf Seiten der Panther, sieben Unterzahlspiele bei nur einem Gegentor, sechs Tore in den ersten vier Minuten der jeweiligen Partien, fünf Powerplaytore, vier Tore sowie drei Vorlagen von Sebastian Miller und zwei stark haltende Torhüter. Aber die wichtigste Zahl bleibt am Ende, dass eine Bissendorfer Mannschaft gezeigt hat, dass sie den unbedingten Willen zum Siegen nicht verloren hat und als Team noch viel erreichen kann.

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