Shin Godzilla

9. September 2017
By Holger Nickel

Action

Das größte Monster der Filmgeschichte ist zurück – und es ist gigantischer denn je! Die Regisseure von „Neon Genesis Evangelion“ und „Attack on Titan“ erschaffen mit „Shin Godzilla“ einen Film, der ebenso Huldigung wie Neuinterpretation der gesamten „Godzilla“-Reihe ist. Zahlreiche Filmpreise und Rekord-Einspielergebnisse in Japan zeigen, dass Godzilla seit seinem ersten Auftritt 1954 kein Stück älter geworden ist. Der Film lief als Kino-Event an ein paar Tagen in ausgewählten Kinos in Deutschland, hat seine Fans angezogen, kann aber bei einem breiten Publikum keine Euphorie auslösen. „Gozilla“ ist in Japan ein Faszinosum, so viele Filme sind über das Wesen gedreht worden, so viele Geschichten sind erzählt. Wirklich etwas Neues gibt es dabei nicht, allein die Figur scheint es zu sein, die gut ankommt. Nicht unbedingt bei einem westlichen Publikum, zumindest bezogen auf dieses japanische Werk.

Inhalt

In der Bucht von Tokio kommt es zu unerklärlichen Ereignissen: Eine Yacht treibt auf dem Wasser, der Besitzer ist spurlos verschwunden. Zur gleichen Zeit scheint unweit davon wie aus dem Nichts ein Vulkan auf dem Meeresgrund auszubrechen. Doch schnell wird klar, dass die Geschehnisse von einem lebenden Organismus ausgegangen sein müssen. Erste Videos der unbekannten Kreatur tauchen auf: Es ist riesig und bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf die Stadt zu. Die Behörden müssen schnell handeln, um die Bevölkerung vor einer Katastrophe zu schützen. Aber in keinem Notfallplan der Welt ist geregelt, wie man mit einem unbekannten, gigantischen Monster umgeht. Einem Mitglied der Regierung werden bislang unveröffentlichte Aufsätze eines Forschers zugespielt, die das Geschöpf zu erklären versuchen – und ihm einen Namen geben: Godzilla. Mit Hilfe der Experten setzt die Regierung alles daran, es zu besiegen, doch der Zerstörungswahn von Godzilla wird immer größer.

Kritik

Für Fans von japanischen Monsterfilmen und als Hommage an die alten Werke nett. Den meisten europäischen Zuschauern dürften die beiden Hollywood-Produktionen zu „Godzilla“ besser gefallen.

In den Extras befinden sich das Making of der Monster, Pre-Visuals sowie der Trailer und Filmtipps.

Shin Godzilla (O: Shin Gojira): J 2016; Regie: Hideaki Anno, Shinji Higuchi; Darsteller: Hiroki Hasegawa, Yutaka Takenouchi, Satomi Ishihara; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 120 Minuten; Sprachen: Deutsch DTS 5.1, Japanisch DTS 3.1; Untertitel: Deutsch, Niederländisch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph widescreen); Vertrieb: ©Splendid Film / WVG Medien. Veröffentlichung Verkauf: 04. August 2017.

Bewertung: 6,9/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 4/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 1/4 – Anspruch: 2/4

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