The Void

18. Mai 2017
By Holger Nickel

Horror

Patienten, die zu schrecklichen Monstern mutieren. Krankenschwestern, die sich selbst die Haut abziehen. Und furchterregende Höllenkreaturen mit ekligen Tentakeln. Was Sheriff Carter in diesem Krankenhaus erlebt, ist schlimmer als jeder Albtraum. Und es gibt kein Entkommen! Denn eine Horde unheimlicher Gestalten in weißen Roben (à la Ku-Klux-Clan) belagert das Krankenhaus und wartet darauf, dass sich das Tor zur Hölle öffnet, eine Pforte in Form eines Dreiecks. „The Void“ ist packender Old-School-Horror, der ein düster-dreckiges Provinz-Setting mit fantastischen Elementen à la H.P. Lovecraft und extremen Gore- und Suspense-Faktor vermischt. Dabei steht der Schocker ganz in der Tradition von Genre-Klassikern wie John Carpenters „The Thing“ oder Clive Barkers „Hellraiser“, schafft es aber gleichzeitig, einzigartig und originell zu sein. Nicht subtil, aber schockierend guter Horror.

Inhalt

Sheriff Carters (Aaron Poole) gemütliche Nachtschicht endet jäh, als ihm aus dem Wald ein blutender Mann vor das Auto rennt. Umgehend bringt Carter den Verletzten ins naheliegende Krankenhaus, doch damit tritt er ungewollt eine höllische Lawine los. Zuerst tauchen zwei mysteriöse Jäger auf, die dem Unbekannten nach dem Leben trachten. Aber schon bald sieht sich die illustre Schar von Patienten und Angestellten einem viel größeren Problem gegenüber: Niemand kann das Krankenhaus verlassen, denn draußen versammelt sich eine Messer schwingende Horde von in weißen Roben gekleideten Gestalten, die jeden Fluchtversuch vereiteln. Und als dann drinnen die ersten Opfer zu ekelerregenden Monstern mutieren, müssen die Überlebenden erkennen, dass sich das Tor zur Hölle zu öffnen beginnt. Wie kann man diese Monster bekämpfen, reichen die wenigen Schusswaffen und Äxte aus? Der Chefarzt scheint in eine Art Kult verwoben zu sein, geht von denen die Gefahr aus und woher kommt dieses nicht-menschliche Wesen? Überleben heißt das Motto und den Feind besiegen…

Kritik

Der Ekelfaktor wird hier großgeschrieben. Gedärme, Blut und widerliche Kreaturen, bei denen es nicht unbedingt hilft sie abzuschießen, selbst dann nicht wenn der vermeintliche Kopf ab ist. Was hier ein paar Männer und Frauen im Krankenhaus erleben ist der pure Horror. Ein Überlebenskampf der unter die Haut geht. Schmutzig, makaber, gut.

Im Bonusmaterial befinden sich der Trailer und Filmtipps.

The Void – Es gibt eine Hölle. Das hier ist schlimmer.: Kanada 2016; Regie: Jeremy Gillespie, Steven Kostanski; Darsteller: Aaron Poole, Grace Munro, Kenneth Welsh, Daniel Fathers, Kathleen Munroe, Stephanie Belding, Ellen Wong, Myk Byskov; FSK: ab 16 Jahren; Dauer: 87 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph); Vertrieb: ©Ascot Elite Home Entertainment / Universum Film. Veröffentlichung Verkauf: 19. Mai 2017.

Bewertung: 7,6/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 3/4 – Humor: 1/4 – Erotik: 1/4  - Anspruch: 2/4

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