Wir gehören nicht hierher

18. April 2017
By Holger Nickel

Mystery-Drama

Ein faszinierender, aber schwer nachvollziehbarer Film. Was passiert wann, was ist Fiktion, was ist wirklich geschehen? Ein Familiendrama mit humorvollen Szenen, vielen starken Frauenrollen und einem Ereignis, das Jahre später das Leben aller nachhaltig beeinflusst. Nur das derjenigen, die am stärksten darin involviert gewesen ist, offenbar sehr wenig. Kann eine Familie inneren Frieden finden und wieder zueinander stoßen? Ein Drama mit vielen bekannten Darstellern und der letzten Rolle der tödlich verunglückten Anton Yelchin („Star Trek: Beyond“, „Fright Night“). Daneben agieren in wichtigeren Rollen Catherine Keener („Into the Wild“, „Die Dolmetscherin“), Riley Keough („The Runaways“, „Lovesong“), Annie Starke („Albert Nobbs“), Kaitlyn Dever („Short Term 12“, „Justified“) sowie Maya Rudolph („Brautalarm“, „Idiocracy“).

Inhalt

Jede Familie hat ihre Geheimnisse, doch bei der Green-Familie ist das anders – ihre Geheimnisse sind finster und tief verborgen. Als Max Green (Anton Yelchin) eines Tages spurlos verschwindet, finden seine Mutter (Catherine Keener) und die drei Schwestern (Riley Keough, Kaitlyn Dever und Annie Starke) mehr über seine Vergangenheit heraus. Aber diese Vergangenheit betrifft nicht nur eins der Green-Geschwister. Könnte der junge Mann sich etwas angetan haben, immerhin leidet er an einer bipolaren Störung. Doch während die Familie in ihrer Trauer über sich selbst und ihre Leben möglichst allein bleiben möchte, entschließt sich Nesthäkchen Lily (Kaitlyn Dever) die Familie wieder zusammenzubringen. Bei der älteren Schwester (Annie Starke) scheint das kein Problem zu sein, zumal die sich mit der Mutter gut versteht. Einer Mutter, die von sich selbst sagt, dass sie nur eine einzige Freundin (Maya Rudolph) hat. Die erfolgreiche Tochter der Familie (Riley Keough) möchte ihre Vergangenheit vergessen, wenn das doch nur so einfach wäre. Der Film bietet mögliche Variationen, zeigt wie die Geschichte verlaufen könnte, wie es aber besser wäre…

Kritik

Was ist real, was ist Vorstellung, wie kann die Gegenwart verändert werden? Eine Familie, die aufgrund eines Ereignisses später entwurzelt wurde. Tiefe Trauer unter den Beteiligten, eine bi-polare Störung, eine Sängerin, die zum Star geworden ist und ein Teenager, der am ehesten alle Beteiligten versteht. Kann diese Familie wieder zusammenfinden und wieder eine glückliche Familie werden? Menschen, die am Leben teilnehmen und Schmerz vermeiden? Maschseeperlen.de verlost eine DVD zum Film. Schickt eine Mail an den Redakteur bis zum 22. April.

Die Extras bestehen aus Filmtipps.

Wir gehören nicht hierher (O: We Don’t Belong Here): USA 2016; Regie: Peer Pedersen; Darsteller: Catherine Keener, Anton Yelchin, Kaitlyn Dever, Maya Rudolph, Riley Keough, Molly Shannon, Cary Elwes, Annie Starke; FSK: ab 12 Jahren; Dauer: 85 Minuten; Sprachen: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Russisch VO 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Russisch, Arabisch, Italienisch, osteurop. Sprachen, u.w.; Bild: 2,39:1 (16:9 anamorph Widescreen); Vertrieb: ©Sony Pictures Home Entertainment. Veröffentlichung Verkauf: 20. April 2017.

Bewertung: 7,6/10 Punkten

Spannung: 3/4 – Action: 2/4 – Humor: 2/4 – Erotik: 2/4 – Anspruch: 2/4

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